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Jungen Menschen eine gute Zukunft ermöglichen

Jedes Kind, jede/r Jugendliche ist einzigartig, unverwechselbar, besonders. Jedes Kind, jede/r Jugendliche ist von Gott gewollt und hat ein Recht darauf, seine bzw. ihre Gaben zu entdecken, Neues zu lernen und zu erproben, die Persönlichkeit zu entwickeln.

Junge Menschen haben ein Recht auf eine gute Zukunft, mit den Worten des Johannesevangeliums gesprochen: Ihnen ist – wie Menschen aller Generationen – ein Leben in Fülle zugesagt. Alle haben ein Recht auf Teilhabe an der  Gesellschaft und sollen frei ihr eigenes Leben gestalten können. Laut aktuellem Bericht des Statistischen Bundesamts leben 22 Prozent, also mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut. Ein trauriger Rekordwert. Bei alleinerziehenden Müttern und Vätern liegt die Armutsquote sogar bei 43,2 Prozent. Von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohte Kinder und Jugendliche leben in Familien, die sich den durchschnittlichen Lebensstandard nicht leisten  können und oft auf Sozialleistungen zur Existenzsicherung angewiesen sind. Das Ausmaß von Kinder- und Jugendarmut in unserem Land ist ein Skandal.

Der Familienalltag ist oft hektisch und voller Anforderungen. Häufig ist es schwierig, die Bedürfnisse aller kleinen und großen Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen.

Die Kinder gehen durch unterschiedliche Entwicklungsphasen und die Eltern sind vielfach gefordert und haben oft unterschiedliche Auffassungen zum Umgang mit Konfliktsituationen. Doch es gibt gute Lösungsansätze, die zu einem entspannteren Familienalltag beitragen.

Familien sind ein großes Glück und enorm wichtig für uns und unsere Gesellschaft. Zugleich erlebe ich als Familienbegleiterin häufig eine große Belastung unter Eltern, die von den vielfachen Anforderungen und Erwartungen herrührt, in deren Spannungsfeld Eltern sich heute bewegen.

In meiner Rolle als Familienbegleiterin, aber auch als Mutter, hat mir der Ansatz der gewaltfreien Kommunikation des amerikanischen Psychologen Dr. Marshall Rosenberg (1934–2015) sehr geholfen. Er stellt die Empathie mit anderen und sich selbst in den Mittelpunkt. Er entwickelte dafür ein auf den ersten Blick sehr einfaches 4-Schritte-Modell – primär für die Kommunikation im Konfliktfall.

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