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Mit Diakonie am Kern der biblischen Botschaft

Diakonie, das ist ein Arbeitszweig der Kirche. Diakonie, das ist ein großer sozialer Dienstleister, einer neben vielen anderen? Helfende Berufe, die gibt es auch, neben den vielen anderen? Hilfsbereite Menschen, das sind die, die eine besonders große Prise sozialer Kompetenz in sich tragen?

Was, wenn wir das Bild neu zeichnen und die eben beschriebenen scheinbaren Nebenschauplätze des Lebens zu entscheidenden Fundamenten machen, um darauf Kirche, gelingende Gemeinschaft und Gesellschaft zu bauen!? Eine Motivation aus einem Psalm: »Schafft Recht für die Geringen und Waisen, Gerechtigkeit für die Armen und Bedürftigen! Befreit die Geringen und Wehrlosen, entreißt sie der Gewalt ihrer Unterdrücker!« aus Psalm 82

Dass Motivation mindestens hilfreich ist, wenn es um diakonisches Handeln geht, steht vollkommen außer Frage. Und doch: Muss Diakonie immer motiviert sein, damit die Hilfe ankommt? Und wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Diakonie und Motivation überhaupt? Vor allem aber: Hat Diakonie eine Aufgabe, die über das praktische Tun an den Hilfebedürftigen hinausgeht?

Diakonische Werke und Projekte spielen eine bedeutende Rolle für und in unserer Gesellschaft. Das helfende Handeln der Kirchen ist im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte zu einer wichtigen Säule im Sozialstaat Deutschland geworden und übernimmt nach und nach immer mehr Aufgaben, die eher in der staatlichen Verantwortung zu verorten sind.

Es gibt sie, diese Menschen, denen das Herz aufgeht, wenn sie helfen können. Vor allem, wenn es in einem Bereich ist, der sie besonders berührt! Ein Beispiel? Eine Frau um die 50 begleitet schon lange die Stiftung mit viel diakonischem Engagement. Sie ist dabei sehr erfinderisch, so wie Menschen eben sind, die in einem für sie wichtigen Bereich etwas bewegen wollen!

Es gibt sie, diese Menschen, denen das Herz aufgeht, wenn sie helfen können. Vor allem, wenn es in einem Bereich ist, der sie besonders berührt! Ein Beispiel? Eine Frau um die 50 begleitet schon lange die Stiftung mit viel diakonischem Engagement. Sie ist dabei sehr erfinderisch, so wie Menschen eben sind, die in einem für sie wichtigen Bereich etwas bewegen wollen!

Was Kursteilnehmerinnen des Hospizdienstes bewegt

AHD 4 RZAls Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes stelle ich mir immer mal wieder die Frage, was Menschen motiviert, sich ehrenamtlich in solch einem Dienst zu engagieren. Warum möchte man seine Zeit an Sterbende, Schwerstkranke oder Trauernde verschenken? Warum haben sich gerade bei uns im Diakoniewerk Kirchröder Turm in diesem Jahr sieben Menschen auf den Weg gemacht, einen Kurs zu besuchen, um zu lernen, wie man Sterbende begleitet?

Was bedeutet eigentlich Motivation? Motivation ist – so heißt es – die Summe aller bewussten und unbewussten Beweggründe für alles, was ein Mensch anstrebt oder vermeidet!
Zu ihrer Motivation im Kurs „Sterbende begleiten lernen“ habe ich einige Kursteilnehmerinnen des aktuellen Kurses befragt und sie gefragt: Was begeistert dich, treibt dich an oder aus welchen Beweggründen hast du diesen Kurs belegt? Wenn Ehrenamtliche mir solche oder ähnliche Dinge aus ihren Begleitungen erzählen, dann motiviert mich das als Koordinatorin immer wieder hospizlich, diakonisch unterwegs zu sein. Bei den Menschen und für die Menschen – was für ein Geschenk.

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