Mit diesen Worten aus Psalm 121 sind die Pilger hinauf nach Jerusalem gezogen. Die Wege durch die Wüste waren gefährlich und da konnte man schon Angst bekommen. Wie gut, dass sie sich daran festgehalten haben, dass ihre einzige Hilfe der treue Gott Israels ist.

 

So ging es auch unseren 13 neuen Volontären. Im Vertrauen auf die Hilfe und Fürsorge Gottes haben sie sich nach vielen unsicheren Wochen und der Frage, ob ein Freiwilligendienst in Israel
möglich sein wird, am 28. Oktober trotz Corona auf den Weg nach Israel gemacht.
Wir als Organisation „Dienste in Israel“ haben uns immer wieder gefragt, ob es in diesen Zeiten verantwortungsvoll ist, junge Menschen bei den vielen Covid-19-Fällen in Israel und in Deutschland auszusenden. „Meine Hilfe
kommt vom Herrn.“ Nicht blauäugig losgehen und darauf hoffen, dass Gott alles ausbügelt, sondern im Vertrauen auf Gott den nächsten Schritt gehen und schauen, wo ER Türen öffnet und schließt.
Diesen Weg sind wird als Mitarbeiter von „Dienste in Israel“ gegangen. Türen haben sich geöffnet, manche wurden geschlossen, und dann gab es plötzlich wieder andere, die weit offen waren, mit vielen großen und kleinen
Wundern. Eines der Wunder war Ende September das Vorbereitungsseminar in Hannover, das trotz Corona und fast ohne Einschränkungen stattfinden konnte. Junge Menschen, die sich bisher noch nicht kannten, wuchsen in kurzer
Zeit zu einer Gemeinschaft zusammen. Zwei Statements der Volontäre sollen exemplarisch die tolle Zeit dort wiedergeben:
„Das Seminar war eine sehr gute Woche. Ich habe viel Neues über Israel erfahren. Die Kurse und Referenten waren sehr gut vorbereitet und haben alles verständlich erklärt. Aber vor allem habe ich mich gefreut, all diese netten
Menschen kennen zu lernen. Wir haben uns gut verstanden und ich freue mich auf die Zeit mit ihnen in Israel.“ (Moritz)
„Diese sieben Tage waren für mich eine extrem lehrreiche, spannende, aber auch wertvolle Zeit. Jeder Tag war gefüllt mit Themen, die mich zum Nachdenken angeregt haben und die mir offene Fragen und letzte Sorgen genommen haben.“ (Emily).
Wenn Sie diesen Bericht lesen, sind unsere Volontäre wohlbehalten in Israel angekommen, haben ihre Quarantäne überstanden und tun mit Freude und in Liebe ihren Dienst an den jüdischen Menschen. Sie vertrauen darauf, dass
Gott das erfüllt, was er ihnen in seinem Wort verheißen hat: „Der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Er behütet mich.“

Mit einem herzlichen Shalom und gesegnete Weihnachten,
Jürgen Pelz

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