so

Was für ein seltsames Jahr! Seit März ist alles anders für viele von uns. Lockdown! Was diese Zeit gerade für finanziell schwache Familien und für Alleinerziehende bedeutet, haben wir immer wieder in Berichten gehört und können es uns vorstellen.

Auch wenn die Stiftung in der ganzen Zeit weiter gearbeitet hat, habe ich doch an den Anträgen gemerkt, dass auch die Beratungsstellen nicht so starken Zulauf hatten oder auch nur begrenzt arbeiten konnten. Dabei sind die Nöte eher größer geworden. Die ersten Anträge von Personen, bei denen durch Kurzarbeit oder Kündigung das Geld noch weniger wurde, sind bei mir angekommen. Es werden sicher mehr werden.

Es gibt mehr denn je die Nöte der Frauen und Familien, die an der Existenzgrenze leben müssen und dankbar sind für jede kleine praktische Hilfe. Vielleicht gibt es sie auch im persönlichen oder Gemeindeumfeld? Eine Bekannte hat mir gerade von der Not der Nachbarsfamilie erzählt, wo es durch die Kurzarbeit des Mannes bei 4 kleinen Kindern mit Schulgeld und Kindergartengeld plötzlich an allen Enden fehlt. Lasst uns schauen auf die Menschen neben uns. Nutzt die Stiftung für Familien, um Not zu lindern und zu unterstützen. Das ist Diakonie! Ich bin dankbar, dass Menschen die Stiftung unterstützen! Da nähen Frauen Gesichtsmasken. Und bei der Frage nach dem Preis sagen sie: Gebt eine Spende für die Stiftung!

Ab Oktober wird es wieder unseren Adventskalender geben. Also unbedingt vormerken und Werbung dafür machen! Die Einnahmen sind eine gute Grundlage für das Spendenkonto des kommenden Jahres. Danke allen treuen Dauerauftragüberweisern, Einzelspendern, Betern, Bekanntmachern der Stiftung, Förderern des Anliegens und Verbündeten in der Unterstützung von Schwangeren, die sich fragen, ob und wie sie ihrem Kind eine Chance
zum Leben geben können.

Hannelore Becker (Stiftungsreferentin)

An den Anfang